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Spezial
Chinese-Roulette
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Ein Roulettekessel ist hölzern, hat 37 Zahlen, ein Drehkreuz und fertig. Wirklich? Nicht ganz. Dass man dem Klassischen Roulettekessel, der praktisch seit bald 200 Jahren fast unverändert in den Casinos seinen Dienst versieht, auch eine ungewöhnliche Note mit auf den Weg geben kann, bewies im Jahr 2001 die Spielbank Bad Dürkheim.
Zurückgehend auf eine Idee des damaligen Technischen Direktors des Casinos an der Weinstraße und nach rund dreijähriger Entwicklungszeit präsentierte die Spielbank im Kurhaus das „Chinese Roulette“.
Der Look dieser Variante war wirklich außergewöhnlich. Neben dem „normalen“ Zahlenkranz des Kessels fand man zwölf chinesische Glückssymbole bzw. 12 Tierkreiszeichen in den rotierenden Zylinder integriert. Auch das Spielfeld unterschied sich stark vom bekannten Tableau des Französischen Roulettes. Es war oval und hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit dem zu damaliger Zeit populären Roulite.

Den zwölf Tierkreiszeichen wurden jeweils drei der 36 Zahlen rund um Zero zugeordnet. Die Auszahlungsquoten bzw. Setzmöglichkeiten entsprachen denen des „normalen“ Roulettes mit einer Ausnahme: Carré – ein Setzfeld mit vier Zahlen - konnte man beim „Chinese Roulette“ nicht spielen.


Mit dem „Chinese Roulette“ setzte die Spielbank Bad Dürkheim einen interessanten Farbtupfer in die Roulettelandschaft. Bleibt zu hoffen, dass auch in unseren Tagen eine solche Roulette-Spezialität vielleicht einmal wieder das Licht der Spielsäle erblickt.

